Archiv für November, 2009

Lego Matrix

Veröffentlicht: 30. November 2009 in Uncategorized
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Okay dieser Post fällt unter die Kategorie: Best Fucking Thing Ever Possible Made By A Human Beeing

Eine Team von hobbylosen, arbeitswütigen und völlig brillanten Filmstudenten haben eine Szene aus Matrix 1:1 in Lego Stop Motion Technik umgesetzt. Das Ergebnis ist äußert beeindruckend!

Das ganze soll über 400 Stunden Arbeit gekostet haben. Quelle

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Wie man so tut, als ob man vorbereitet ist

Veröffentlicht: 28. November 2009 in Uncategorized
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Hier mal wieder ein kleines Howto:

Bei uns an der Schule war letzen Freitag Schülersprechtag. Kompetent wie unsere Schule ist, war es jedoch nicht möglich, dass ich am Schülersprechtag keine Klausur schreibe. Soweit so gut. Leider bin ich nicht gerade der Organisierteste, ausser wenn’s ums Bloggen geht, deswegen hatte ich mir zu den Zeiten der Klausur (die ich bis Donnerstag völlig vergessen hatte) ein paar Sprechtermine gesetzt.

Gut, das ist nicht weiter schlimm, ich hab sie einfach nach hinten geschoben. Schlecht ist jedoch, dass ich bis dahin ein Konzept für meine Facharbeit fertig gehabt haben sollte. Da ich jedoch am Tag zuvor, wo ich eigentlich genau dieses Konzept machen wollte, gezockt habe für die besagte Klausur gelernt habe musste ich zwischen meine Sprechtagsterminen etwas improvisieren.

Und diese Erkenntnisse möchte ich hier an meinem Beispiel zusammenfassen. Deswegen folgt hier das „Konzeptpapier in ’ner Freistunde mach, das trotzdem professionell wirkt Howto“.

Dinge die man unbedingt braucht:

  1. Eine Freistunde, besser zwei
  2. Internet
  3. Was zu schreiben
  4. Kreativität

Dinge die nützlich sind:

  1. Einen Drucker oder ein Notebook für die Präsentation
  2. Microsoft OneNote ist ziemlich genial geeignet dafür
    • Schritt 1: Thema finden.

    Diesen Schritt zu Improvisieren ist sehr sehr schwer. Wenn einem nichts einfällt, kann man da nichts machen.

    • Schritt 2: Inhaltsverzeichnisse der passenden Wikipedia Seiten lesen.

    Dieser Schritt ist das Sammeln der Daten. Es bleibt einen in der kurzen Zeit die man hat nicht die Möglichkeit, sich die Seiten wirklich anzusehen. Brauch man zum Glück auch nicht! Mit etwas kreativen Denken lässt sich das Problem ausgleichen. Bei meinem Thema, unterschiedliche Programmiersprachentypen ergibt sich dann etwa folgendes

    • Funktionales Programmieren
    1 Funktionen in Mathematik und Informatik
    2 Abgrenzung von imperativer Programmierung
    2.1 Mächtigkeit funktionaler Sprachen
    3 Theoretische Grundlagen
    4 Typsystem
    • Logisches Programmieren
    1 Erläuterungen
    2 Besonderheiten logischer Programmiersprachen
    3 Beispiel
    4 Einsatzgebiete
    • Objektorientiertes Programmieren
    1 Begriffe
    2 Klassen
    2.1 Methoden
    2.2 Attribute
    3 Polymorphie
    4 Bezeichnungen
    5 Objektorientierte Programmiersprachen
    6 Techniken
    • Schritt 3: Sinnvolle Inhaltspunkte erstellen
    Zum glück schreibt man eine Facharbeit nicht über etwas, wovon man wirklich keinerlei Ahnung hat, deswegen ist dieser Schritt meistens einfacher als er klingt. Man erstellt z.B. für den Vergleich der drei Konzepte, möglichst ähnliche „Inhaltsverzeichnisse“ die irgendwas allgemeines darüber erzählen und kopiert die wichtigsten Buzzwords (engl: Schlagworte) aus den Wikipedia Seiten. Ich habe zum Sammeln der Sachen Microsoft OneNote verwendet, aber Stift und Zettel gehen auch. Daraus ergaben sich dann diese drei Inhaltsverzeichnisse:

    • Was ist OO/Warum OO?
    • Geschichte
    • Wichtige Konzepte der OO:
    ○ Kapselung
    ○ Vererbung
    • Was ist funktionale Prog?/Warum funktionale Prog?
    • Geschichte
    • Einschränkungen/Mächtigkeit
    • Lambda Kalkül
    • Rekursion
    • Was ist Logische Prog?/ Warum Logische Prog?
    • Geschichte
    • Vorteile
    • Einsatzgebiete
    Wenn man hier noch ein paar „Sonstige Ideen“ dranhängt und das alles zusammensetzt, hat man eigentlich schon für den Notfall alles was man braucht. Jetzt soll das hier aber nicht nur ein Guide sein wie man einfache Konzeptpapiere macht, sondern es soll auch noch Professionell wirken. Daher:
    • Schritt 4: Professionell wirken
    Damit mein Guide auch noch so aussieht, als hätte ich Ahnung, habe ich meine Konzeptpapier nach folgender Idee angeordnet:
    Wenn ich diese drei Paradigmen (Fachsprache-High-Five) vergleichen soll, dann wäre es das beste wenn die Inhaltsverzeichnisse nebeneinander stehen.
    Danach habe ich ein paar Bilder eingefügt. nicht weil es sinnvoll wäre, nicht weil es ins Konzept passt, sondern nur, weil der Mensch bildlich denkt. Angenommen, man könnte dieses denkverhalten auf Lehrer übertragen, so müsste das besser rüberkommen. Bilder sind bei Google schnell gefunden, von daher ist das kein Problem.
    Zuletzt habe ich so getan, als ob meine „Sonstigen Ideen“ eine Art Fazit darstellen (tun sie nicht, aber dass merkt eh niemand). Um das grafisch herauszuarbeiten, tuen ein paar Pfeile ihren Job.
    • Schritt 5: Das Ergebnis


    Und tadaaa: Es hat geklappt, mein Konzeptpapier wirkt völlig ausgearbeitet.

     

    Unser Sportplatz ist geschmolzen

    Veröffentlicht: 27. November 2009 in Uncategorized
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    Aus der Reihe: How not to build something: Ein Sportplatz

    Rücklick:

    • Anfang 2006: Unser alter Schulsportplatz wird abgerissen.
    • Ende 2006: Einige meterhohe Haufen grünes Granulat liegen da, wo vorher der Sportplatz war. Etwa 9 Kinder verletzen sich pro Tag beim Klettern darauf. (8 davon durch ältere Schüler die die selbe Idee hatten)
    • Mitte 2007: Der neue Sportplatz ist fertig

    Heute:

    Seit einiger Zeit konnten Schüler ein faszinierendes Schauspiel beobachten: Ihr Sportplatz fängt an zu schmelzen. Klingt komisch ist aber so. Wie muss man sich das denn vorstellen? Nun, die kleinen grünen Granulat Kügelchen verschmelzen zu großen Klumpen. Das sieht etwa so aus:

    Denkt man kurz drüber nach, fällt einem auf, dass sich das als etwas gefährlich erweisen könnte. Ist es auch. Wie schon unsere schöne Lokalzeitung berichtet, muss das alles abgerissen werden. Nachdem der Sportplatz nun Wochenlang nicht zugänglich war (genauer: Es war verboten) und nur einige wenige Sportlehrer sich entschieden dieses Verbot z.B. fürs Joggen zu ignorieren, hat man sich jetzt wohl entschieden das ganze zu reparieren. Jetzt wurde alles abgebaut und zusammengerollt. Erinnert mich irgendwie an ’nen Wrap.

    Joa saubere Sache sag ich dazu nur. Wie GA schon berichtet:

    Andere Bauherren beispielsweise im Raum Frankfurt und Düsseldorf berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Auch da kam es zu Verklebungen und Verklumpungen im zweiten oder dritten Jahr nach Herstellung des Sportplatzes.

    Also liebe Stadtverwaltung: Erst denken, dann recherchieren, dann nochmal denken, dann nochmal überlegen ob man überhaupt Ahnung hat von dem was man macht und DANN erst bauen. Aber wenn man sich andere Bauprojekte der Stadt ansieht, muss man sich den Vorschlag wohl als zu hoch angesetzt ansehen.

    Unser Schulweihnachtsbaum

    Veröffentlicht: 26. November 2009 in Uncategorized
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    Über Weihnachtstraditionen habe ich schon geschrieben. Ich tu’s nochmal:

    Wie in vielen Schulen, steht auch unsere öffentliche Schule immer gerne bereit Pseudo-Christliche Traditionen zu feiern. Deswegen wird jedes Jahr bei uns ein großer, wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum in unsere Pausenhalle gestellt.

    Unser Weihnachtsbaum

    Das wäre jetzt nichts bloggenswertes (was ein Wort), wenn nicht noch eine andere Tradition hinzu käme: Der Baum ist jedes Jahr zu groß für unsere Pausenhalle und jedes Jahr kümmert sich keiner darum. Das Ergebnis kann man schon auf dem Bild oben erkennen aber hier wird es nochmal deutlicher:

    abgeknickt!

    Was dazu zu sagen bleibt? Ein Kunde von Melanie hat es schon ganz passend formuliert, ich wandele es nur kurz ab:

    Steht der Tann’baum schief im Garten,
    Muss das Mädchen etwas warten.

    naja oder so ähnlich.

    Lustige Lehrerzitate I

    Veröffentlicht: 24. November 2009 in Uncategorized
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    Mathe:

    Sei mal was weniger unsicher!

    Physik

    Es gab in dem Test einsen. Aber nicht in diesem Kurs

    Freistunden Survival Guide

    Veröffentlicht: 24. November 2009 in Uncategorized
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    [Update] Der Freistunden Survival Guide hat seine eigene Seite bekommen. Einfach oben oder hier klicken [Update]

    Jeder der in die 11. Klasse kommt kennt das: Man kann sich nichts cooleres, spannenderes, besseres als eine Freistunde vorstellen. Es scheint als ob das Gefühl ultimativer Freiheit zum greifen nah ist.

    Spätestens im zweiten Halbjahr jedoch, wird einem klar: Es gibt nichts langweiligeres, sinnloseres, anstrengenderes als seine Zeit in einer Freistunde zu verschwenden.

    Freistunden

    Deswegen folgt jetzt hier der große Freistunden Survival Guide.

    • Freunde

    Das mag jetzt total offensichtlich klingen aber organisiert euch so, dass ihr wisst wer mit euch frei hat. Zu zweit ist alles spannender.

    • die 9/30 Regel

    Die 9/30 Regel ist eine der wichtigsten Regeln des Guides: Vor 9 Uhr 30 ist die Stadt geschlossen. Es gibt nichts zu sehen, nichts zu machen und bis auf MC’s nicht einmal was zu essen. Selbst um Punkt 9 Uhr 30 kann man noch nicht wirklich etwas machen. Selbst der Weihnachtsmarkt hält sich da bedeckt. Erst ab etwa 10 Uhr hat wirklich alles offen.

    • die Heimkehrfaustregel

    Um zu entscheiden ob man nach Hause gehen sollte, halte ich folgende Faustregel für Optimal um abzuschätzen ob es lohnt: Wenn man mehr Zeit Zuhause als auf dem Weg verbringt lohnt es sich.

    Bei mir sind das als Beispiel erst 4 Freistunden und eine Pause.

    • Schlafen in der Schule aka die Waldorfmethode

    Eine schlechte Idee. Eine sehr schlechte Idee. Stellt euch vor ihr findet einen Schüler der auf einer Bank, z.B. im Oberstufenraum schläft. Was ist euer erster Gedanke: Richtig, Edding! Also wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, dass ihr in Sicherheit seid, sollte Einschlafen in Freistunden vermieden werden. Außer natürlich ihr mögt es mit einem Penis aufs Gesicht gemalt durch die Gegend zu laufen.

    • Beschäftigungen 1: Freistunden Stopfen

    Ah das FSS. Das Freistunden Stopfen hat eine Tradition bei uns seit der 11. Klasse. Es geht darum, in einer 45-Minuten Freistunde eine möglichst ungesunde Mahlzeit zu sich zu nehmen. Besonders geeignet hierfür sind natürlich Fast Food Ketten. McDonalds und Burgerking sind, wenn nicht zu viele Leute anstehen optimal, da es hier alles recht schnell geht. Subway (mein Wlan verschenkender Lieblingsimbiss) dauert meistens zu Lange. Wer’s mag kann sich natürlich auch bei einem Dönermann oder einem Pizzabäcker einnisten. Außerdem sind Süßigkeiten und Bäckereien immer gut zur Hand.

    • Freistunden Beschäftigungen 2: Shopping Spree

    Sowohl längere als auch kürzere Freistunden eignen sich hervorragend um kurzfristig die ein oder andere Besorgung zu machen. Ob Schulbuch, Kondome, Alkohol oder jedes andere Objekt der Begierde ist schnell besorgt

    • Der Chill-Platz

    Eine meiner persönlichen Weisheiten für Freistunden besteht aus folgendem: Sucht euch einen entspannten Platz zum erhohlen, einen Platz der für euch etwas besonderes ist. Dieser Platz ist für mich ein riesiger Baum mit Sitzbänken in der nähe meiner Schule. Wenn ich meine Zwangsunterbrechung wirklich ausnützen will, gehe ich da hin. Besonders wenn man Musik hört ist das sehr entspannt.

    • Alkohol und Freistunden

    OK ich spreche hier nicht aus Erfahrung, ich habe nur mit Leuten darüber geredet. Alkohol in Freistunden ist eine miese Idee. Ein Bier wird sicher keinem Schaden, doch 2 oder 3 sind nicht so schnell abgebaut wie man denken mag. Also mein Tipp: Probiert es gar nicht erst es geht schief!

    • Notebooks, Netbooks, Mid, Ipod Tochs etc

    Wer über ein Internet fähiges Gerät verfügt, kann sich Glücklich schätzen. Einige Schulen bieten WLan für alle Schüler an, andere Schulen sind nicht in der Lage die WLan Passwörter geheim zu halten. Für die Armen, die kein Internet in der Schule haben, hier eine kleine Auswahl an Orten mit freien WLan

    • Subway, in Bonn zumindest
    • Starbucks
    • Einige McDonalds mit McCafe
    • Hotels haben meistens eine WLan Infrastuktur die recht weitläufig zugänglich ist
    • Diverse Privathaushalte pflegen offene WLans

    Außerdem sind bei anständiger Planung viele Offline Aktivitäten möglich. Unter anderem Spiele spielen, Filme schauen,  Blogeinträge vorbereiten etc.

    Hier ist noch viel Platz zum erweitern also schreibt mir doch in die Kommentare was sonst noch so an Möglichkeiten vorhanden sind!

    zweideutige Schaufensterbilder

    Veröffentlicht: 24. November 2009 in Uncategorized
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    Pünktlich zu beginn der Adventszeit gibt es in Bonn eine Tradition: Ein bewegtes Schaufenster voller Steif Teddybären, Tiger und sonstigen Viechern.

    Und es gibt noch eine Tradition: In diesem Schaufenster gibt es jedes Jahr eine „Szene“ die relativ schnell wieder entfernt wird. Ich beobachte dieses Phänomen nun schon seit ein paar Jahren und freue mich jedes Jahr aufs neue darauf.

    Affenspaß 09