Mint 300 Teil 2: Petri Netze und Lightshows

Veröffentlicht: 19. Dezember 2009 in Uncategorized

Die Tage habe ich es nicht mehr geschafft das hier zu schreiben deswegen kommt das jetzt heute Abend.

In einem Hotel zwischen fremden Leuten aufzuwachen ist ein komisches Gefühl. Komisch ist es auch mit 4 wildfremden schnarchenden Menschen zusammen einzuschlafen. Aber mir blieb nichts anderes übrig! Der erste Wecker (Typ unter mir) klingelte um 7:00 Uhr. Ich war wach. Der zweite Wecker war mein Wecker und der klingelte 45 Minuten später. Ich war immer noch wach. Egal ich würde es schon überstehen, also ging es auf zum Frühstück! Mit leichter morgendlicher Übelkeit genoss ich meine Frühstücksmenu á la Detrexer: RedBull und ein Brötchen. Dabei traf ich dann auch meinen Info Lehrer der mit uns mitgereist ist und wir wechselten ein paar nette Worte (man ist der Typ cool *-* ).

Da ich eh nicht viel Hunger hatte blieb es dabei und ich nutze die Zeit den letzen Blogeintrag hier zu schreiben zwischen lautstark frühstückenden Jugendlichen. Über Nacht hatte es geschneit und die Temperaturen waren noch um ein paar gerade gesunken und so wusste ich: Es wird schmerzhaft, sehr schmerzhaft kalt.
Als das dann auch hinter mir lag, ging es mit dem eigentlichen Programm los, wegen dem ich nach Berlin gereist bin: Mir tolle Vorträge über theoretische Informatik anzuhören (kurze Info für normale Menschen: Is wie Mathe nur noch langweiliger, wenn man nicht leicht abgedreht ist ^^). Mit der U-Bahn ging es dann ins Hasso Plattner Institut. Das HPI ist quasi ein Teil einer normalen Uni, nur mit unglaublich viel mehr Geld!

Wer wissen will wie das aussah was wir da gemacht haben:

Das HPI hat wirklich zu viel Geld. Wir wurden in deren Mensa eingeladen und das Essen dort hatte eine Eigenschaft, welche es von jedem anderen Mensa Essen unterschied: Das war echt lecker!

Gut soviel dazu, spannend war das nicht. Als der tolle Workshop dann vorbei war ging es zurück ins Rathaus Abschlussvorträge anhören. Da mein Kumpel und ich vom letzten Mal noch wussten wie schlimm es werden würde, entschieden wir uns ne ¾ Stunde später da anzutanzen. Nachdem wir uns in den Saal geschlichen hatten wurde uns schnell klar das wir VIEL zu früh da waren: Ein Typ, Mitte 40 von Beruf Forensiker hielt einen Vortrag über seinen Beruf (Warum auch immer!). Dieser Vortrag bestand aus ihm der immer dasselbe sagte und einem Haufen Bilder von madenzerfressenden menschlichen Knochen, abgehackten Körperteilen und Tierkadavern. Absolut eklig! Nach über einer Stunde war er fürs erste von der Bühne und einige Leute aus anderen Workshops wurden nach vorne gedrängt um irgendwas zu präsentieren.

Inzwischen war es 20:00 Uhr, ich hatte irrsinnigen Hunger und einige vortragende hängten noch im Flugzeug nach Berlin. Was macht man in so einem Fall? Intuitiv hätte ich gesagt: Lasst die Leute essen und wir verschieben die Vorträge auf später. Praktisch wurde das so gelöst: Der Typ mit dem Ekelvortrag ging nochmal auf die Bühne und machte weiter. Das wurde uns dann zu doof und deutlich zu abstoßend, weswegen wir, als das Bild von einem von Maden zerfressenen Fuß eines Obdachlosen gezeigt wurde, uns entschieden uns dieser Farce zu entziehen.

Draußen trafen wir dann eine Gruppe Schüler und deren Lehrer die unsere Ansicht teilten. Während wir uns am Rand des Buffets das sich im Aufbau befand, Plätze reservierten warteten wir, das den Veranstaltern endlich klar wurde das es so nicht ging und wir endlich ans Essen durften. Zufälligerweise entschied sich plötzlich eine größere Gruppe von Menschen den Saal zu verlassen und wir und einige andere glaubten damit ans Buffet zu dürfen. War zwar offiziell nicht so aber praktisch schon.

So ein Buffet im Berline Rathaus ist echt was Feines: Berliner Currywurst, Nachtische, Chicken Wings und Pizzastücke also kurz: Ich war rundum glücklich! So langsam strömten immer mehr Leute aus dem Saal nach und die Buffethalle wurde immer voll. Nach kurzer Suche fand ich dann auch mein Info Lehrer (*-* Der ist soooo cool) und wir genossen den Abend. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es eine beeindruckende Performance von 2 Londoner Künstlern die man extra dafür importiert hatte.

Und so endete auch schon der Abend und wir machten uns zusammen zurück ins Hotel.

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