Hirnvergewaltigung durch Museumsbesuch

Veröffentlicht: 10. Februar 2010 in Uncategorized
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Achtung! Dieser schockierende Bericht kann sie nachhaltig verunsichern!

Zigaretten? Alkohol? Drogen? Das waren die Gefahren mit denen Jugendliche früher konfrontiert waren. Heute werden täglich Schüler auf grauenhafte Weise in Museen in ganz Deutschland „geistig vergewaltigt“. Grauenhafte Torturen erwarten sie dort. KeinWegRaus ermittelt Undercover:

Morgens um halb 9 am fingen die Qualen an. Nach einer losen Schülersammelaktion am Bahnsteig quetschten sich alle Geschichtskurse unserer Stufe in die ankommende Regionalbahn. Ahnungslose aussteigende Passagiere wurden gnadenlos Niedergemetzelt. Kollateralschäden unter den Passagieren: 6; unter den Schülern 2.

Nach lautstarken 4 ½ Stunden Bahnfahrt durch die trostlosen Kölner Industriegebiete waren die Schüler um mich herum bereits sichtlich demotiviert.

Angekommen am Museum wurden wir in sogenannte Führungsgruppen (wohl eher Peinigungseinheiten) bei eisigen -3° eingeteilt. Innerhalb des Museums wurden die Gruppen dann in verschiedenen Räumen thematisch gelangweilt. Die Führung begann mit einer harmlosen Vorstellung der französisch stämmigen Führerin, welche wir hier nur als PP1 (Peinigungsperson1) bezeichnen können. Hiernach wurden die Schüler unmittelbar mit der schrecklich langweiligen Thematik der Industrialisierung konfrontiert. Die im ersten Raum vorgestellten Exponate führten bei den schwächeren Schülerinnen und Schülern zu sofortigen Synaptischen Stillstand und plötzlich eintretenden Hirntod. Die geistig nicht mehr aktiven wurden zurückgelassen oder lustlos mitgeschleppt.

Gesamttote unter den Schülern bis dahin: 4.

Unser Reporter konnte uns vom Rest der Führung nur noch Bruchstückhaft rekonstruieren, da auch bei ihm nach mehreren Stunden Führung heftige geistige Verwahrlosung eintrat. Einige bemerkenswerte Details blieben im jedoch erhalten: Unter der vor der Meuterei stehenden Gruppe begann ein heftiger und gewaltsamer Streit um die spärlich vorhanden Sitzplätze. Auf schwächere, dem Hirnversagen nahe, Schüler wurde auch hierbei keine Rücksicht genommen. Es galt das Gesetz des Museums: Der Langweile resistentere überlebt! Während der 2,5 Stündigen Führung fielen den Torturen weitere 6 Schüler zum Opfer. Auch ein junger Referendar war dem Ausmaß an Beschäftigungslosigkeit nicht gewachsen. Sein Kommentar: “ Meine 12.1 wird nicht in so etwas reingehen!“.

Nachdem die überlebenden Jugendlichen sichtlich geschockt aus dem Museum herauskamen waren sie veränderte Menschen: Viele von ihnen Entschieden sich in dem Moment als sie den Ort des Schreckens verließen sich doch lieber langsam mit Zigaretten zu töten als das schnelle, qualvolle Ende durch Museumsbesuchte zu wählen.

Wir sind froh, dass unser Reporter zu den überlebenden zählt und es bleibt die Frage: Wie ist das noch zu rechtfertigen? Wo ist die Politik die sich dieser Thematik annimmt?

 

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